- von Josef Steinbichler -
Die Töginger gaben der ab 1934 in dem neuen Baugebiet nördlich der Stettheimerstraße entstehenden Siedlung nach dem ersten Bauherrn Hans Wild den Namen „Wildsiedlung“.
Damals gab es in Töging noch keine Straßennamen.
Erst ab 1938 begann man, in der Heimstättensiedlung Namen zu vergeben. Die übrigen Ortsteile wurden einfach durchnummeriert. Erst 1941 vergab man unter Bürgermeister Wilhelm Meier in den neuen Baugebieten Straßennamen.
Die jetzige Stettheimerstraße hieß damals Togostraße, die Altdorferstraße hieß Tangastraße.
Bild: Das Anwesen Forster, eine Aufnahme von 1950
Die jetzige Stettheimerstraße hieß damals Togostraße, die Altdorferstraße hieß Tangastraße.
Ursprünglich zählten zur Wildsiedlung die Anwesen bis zum Forster. Die westliche Grenze der Wildsiedlung ist der jetzige Fußweg zwischen Stettheimerstraße und Altdorferstraße (dieser Fußweg gehörte ursprünglich noch zur Asamstraße).
Die nördliche Grenze der Wildsiedlung ist die Asamstraße (bis 1945 Windhukstraße), die östliche Grenze ist die Wolfgang-Leeb-Straße (bis 1945 Danziger Straße). Man rechnete also die erst etwa ab 1950 entstehenden Anwesen Leitner, Heimerl, Prost, Steinbichler, Krautzberger, Drexlmeier oder Demmelhuber zur Wildsiedlung, soweit der Name überhaupt noch geläufig ist.
Bild: 1934 baute sich Hans Wild sein Haus an der jetzigen Stettheimerstraße 12, dem bald weitere folgten. Die Töginger nannten diese entstehende Siedlung Wildsiedlung.
06.02.2012 02:34

der erste Totengräber von Töging
Pfaffinger Josef, geb. 1878, gest. 1961
Pfaffinger Rosina (Frau)
aus der Ehe stammen 7 Kinder, 4 Söhne und 3 Mädchen.
Wohnhaft Froschau Töging
- Goasenzüchter; 1.Besamungsstelle
- der größte Schnupfer vom Landkreis im Leben 4 ztr.
- Ein Mann der damals schon einen Ohrring trug
- Totengräber von 1930 – 1956 amtl. und ehrenamtl.
- Ein wichtiger Spruch von Opa Pfaffinger: „Jetzt wird’s Liacht hat der Pfaffinger g'sagt und dann hat's ihm Dach davon.“
Der jüngste Sohn Hans Pfaffinger lebt noch in Töging